Hilfsmittel, die den Alltag wirklich leichter machen.
Über 35 Jahre habe ich Menschen mit Hilfsmitteln versorgt – und nutze sie selbst jeden Tag. Hier geht es nicht um Kataloge, sondern darum, was sich im Alltag mit Querschnittlähmung bewährt hat.
Transfer und Bewegung
Das Rutschbrett ist der unterschätzte Klassiker: Vom Rollstuhl ins Bett, ins Auto, auf die Toilette – mit Technik statt Kraft. Wer wenig Rumpfstabilität hat, profitiert von einem Drehkissen oder einem Lifter. Ein Tipp aus Erfahrung: Transfers früh in der Reha üben lassen, jede Wiederholung spart später Schultern und Handgelenke.
Bad, Küche, Wohnung
Duschrollstuhl & Badewannenlifter
Ein Dusch-/Toilettenrollstuhl macht viele Umbauten überflüssig. Bei Querschnittlähmung ist er in der Regel eine Kassenleistung.
Greifhilfen & Küche
Greifzange, rutschfeste Unterlagen, unterfahrbare Arbeitsflächen, Flaschenöffner mit Hebel – kleine Dinge, die Selbstständigkeit zurückgeben.
Pflegebett & Antidekubitus
Höhenverstellbares Bett und die passende Matratze schützen die Haut. Ab Pflegegrad 1 zahlt die Pflegekasse zusätzlich Pflegehilfsmittel zum Verbrauch.
Aus der Praxis: Was oft vergessen wird
- Rollstuhlhandschuhe schützen Hände und verbessern den Griff bei Nässe.
- Ein zweites Sitzkissen für Auto oder Handbike verhindert Druckstellen.
- Hilfsmittel altern: Kissen nach 2–3 Jahren, Rollstuhl meist nach 5–6 Jahren prüfen lassen.
- Reparaturen und Ersatzteile sind Kassenleistung – auch außerhalb der Garantie.
Wichtig zu wissen
Ich teile Erfahrungen – keine ärztlichen, therapeutischen oder rechtlichen Empfehlungen. Bei medizinischen Fragen sprechen Sie bitte mit Ihrem Behandlungsteam, bei rechtlichen Fragen mit einer Beratungsstelle, dem VdK oder dem SoVD.
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Kostenfrei, persönlich und ohne Verkaufsabsicht. Ich antworte in der Regel innerhalb von 1–2 Tagen – aus Cottbus für ganz Brandenburg und darüber hinaus.
Hinweis: Erfahrungsaustausch – keine medizinische, therapeutische oder rechtliche Beratung. Details im Haftungsausschluss.