Erfahrungsaustausch · kostenfrei · seit 1984

Über 40 Jahre Erfahrung im Rollstuhl.

Für Menschen, die Orientierung suchen.

Ich unterstütze Menschen mit Querschnittlähmung und ihre Angehörigen mit Erfahrung, Fachwissen und praktischen Lösungen – für ein selbstbestimmtes Leben. Kostenfrei, ehrlich und auf Augenhöhe. Denn ich weiß, wie sich der Anfang anfühlt.

Wolfgang Steffan im Rollstuhl auf der Seebrücke bei Sonnenaufgang
Aus Erfahrung helfen.
Orientierung geben.
Mut machen.
Sie sind nicht allein

Plötzlich ist alles anders. Und trotzdem geht es weiter.

Ein Unfall, eine Erkrankung, ein Schlaganfall – und auf einmal steht das Wort „Rollstuhl“ im Raum. Ich kenne diesen Moment. 1984 war ich selbst an diesem Punkt. Heute weiß ich: Es gibt einen Weg, und man muss ihn nicht allein finden. Hier geht es nicht um Diagnosen oder Vorschriften, sondern um ehrliche Antworten von jemandem, der es selbst erlebt hat.

Aktivrollstuhl auf einer Seebrücke an der Ostsee
Über mich

Wolfgang Steffan – Ingenieur, Rollstuhlfahrer, Wegbegleiter.

Seit meiner Querschnittlähmung im Jahr 1984 lebe ich im Rollstuhl. In mehr als 40 Jahren habe ich nicht nur persönliche Erfahrungen gesammelt, sondern mich auch beruflich intensiv mit der Versorgung von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen beschäftigt.

Als Ingenieur für Antriebstechnik und langjähriger Geschäftsführer einer Reha-Firma verbinde ich technisches Fachwissen mit eigener Lebenserfahrung. Über 35 Jahre habe ich eine Reha-Firma geführt, die Versicherte mit Rollstühlen, Alltagshilfen und weiteren Hilfsmitteln versorgt hat. Dadurch kenne ich sowohl die technischen Möglichkeiten moderner Hilfsmittel als auch die praktischen Herausforderungen im Alltag.

Ein weiterer Schwerpunkt meiner Tätigkeit war die Unterstützung bei der Beantragung und Versorgung mit Hilfsmitteln. Ich kenne die Abläufe, Anforderungen und häufigen Schwierigkeiten – und gebe diese Erfahrung gern weiter.

Mein Erfahrungsaustausch basiert auf persönlicher und beruflicher Erfahrung. Er ersetzt keine medizinische oder rechtliche Beratung, kann diese aber durch praxisnahe Informationen sinnvoll ergänzen.

Seit 1984
Querschnittlähmung
Ingenieur
für Antriebstechnik
Über 35 Jahre
Führung einer Reha-Firma
Experte für
Hilfsmittelanträge
Erfahrung
im Umgang mit Hilfsmitteln
Wobei ich helfen kann

Erfahrung, die man nicht googeln kann.

Ich unterstütze Betroffene und Angehörige unter anderem bei diesen Themen. Alles kostenfrei, unabhängig und ohne Verkaufsabsicht – ich empfehle keine Händler und verkaufe nichts.

Auswahl des passenden Rollstuhls

Welche Bauart, welche Sitzbreite, welche Bereifung – und warum „der beste“ nicht für jeden der richtige ist.

Aktiv-, Elektro- und Sonderrollstühle

Vor- und Nachteile aus der Praxis, nicht aus dem Prospekt.

Hilfsmittel für ein selbstständiges Leben

Rutschbrett, Greifhilfe, Duschrollstuhl, Handbike: Was den Alltag wirklich erleichtert.

Antragstellung & Versorgung

Rezept, Kostenvoranschlag, Genehmigung, Widerspruch – der Weg durch den Papierkram.

Alltag mit Querschnittlähmung

Transfer, Haut, Blase, Darm, Kraft – ehrliche Erfahrungen, keine Tabus.

Barrierefreies Wohnen

Türbreiten, Bad, Küche, Rampen – und wer den Umbau mitbezahlt.

Reisen mit Rollstuhl

Auto, Bahn, Flugzeug, Hotel: Was vorab zu klären ist und wo es unkompliziert geht.

Erfahrungsaustausch & Orientierung

Einfach reden. Fragen stellen. Zuhören. Manchmal ist das der wichtigste Schritt.

Rollstuhl & Technik

Unterwegs sein – so, wie es zu Ihnen passt.

Ein Rollstuhl ist kein „Ende“, sondern ein Werkzeug für Freiheit. Welches Modell passt, hängt von Kraft, Alltag, Wohnung und Zielen ab. Als Ingenieur und Rollstuhlfahrer erkläre ich die Unterschiede so, dass Sie selbst entscheiden können.

Aktivrollstuhl

Leicht, wendig, individuell angepasst. Für alle, die selbst fahren und möglichst unabhängig sein wollen.

Elektrorollstuhl

Kraft aus dem Akku für längere Wege, Steigungen und wenn die Arme geschont werden müssen.

Sonder- und Zusatzlösungen

Restkraftverstärker, Zuggeräte, Handbikes, Stehrollstühle, Geländeräder – Technik, die Grenzen verschiebt.

Aktivrollstuhl, Elektrorollstuhl und Geländerollstuhl im Vergleich
So einfach geht es

Kein Termin, kein Formular-Dschungel. Einfach schreiben.

Schritt 1

Nachricht schreiben

Erzählen Sie kurz, wo Sie stehen und was Sie beschäftigt. Ganz gleich, ob eine Frage oder zehn.

Schritt 2

Antwort in 1–2 Tagen

Ich melde mich in der Regel innerhalb von ein bis zwei Tagen persönlich per E-Mail zurück.

Schritt 3

Austausch auf Augenhöhe

Per Mail, telefonisch nach Absprache oder – in der Region Cottbus – auch gern persönlich.

Gemeinsam stärker

In Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe Cottbus.

Erfahrungsaustausch lebt vom Miteinander. Deshalb arbeite ich mit der Selbsthilfekontaktstelle Cottbus zusammen und vermittle bei Bedarf an weitere Anlaufstellen in Brandenburg – von Pflegestützpunkten über die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) bis zu Querschnittzentren in Berlin und Beelitz.

Wenn ich nicht der Richtige bin, sage ich das – und nenne Ihnen jemanden, der es ist.

Selbsthilfegruppe im Gespräch
Kontakt

Schreiben Sie mir. Ich antworte persönlich.

Ob eine konkrete Frage zum Rollstuhl, Unsicherheit beim Antrag oder einfach der Wunsch, mit jemandem zu sprechen, der weiß, wovon Sie reden: Nutzen Sie das Formular. Ich lese jede Nachricht selbst.

Wichtiger Hinweis: Mein Erfahrungsaustausch ist ein privates, kostenfreies Angebot. Er ersetzt keine ärztliche, therapeutische oder rechtliche Beratung und ist keine Beratung durch ein Sanitätshaus oder einen Kostenträger. Ich nenne keine Händler und verkaufe keine Produkte. Mehr dazu im Haftungsausschluss.