Mobilität

Unterwegs sein: Auto, Bahn, Urlaub – mit Rollstuhl.

Mobil bleiben ist für mich seit 1984 der Schlüssel zu Selbstbestimmung. Von der Ostsee bis in den Spreewald, vom Handbediengerät bis zum Hotelzimmer: Was Sie vorab klären sollten und wo es unkompliziert geht.

Autofahren mit Querschnittlähmung

Mit Handbediengerät (Gas und Bremse per Hand), Lenkradknauf und Rollstuhlverladehilfe fahren die meisten Betroffenen problemlos selbst. Nötig sind ein Gutachten und ein Eintrag im Führerschein. Für den Arbeitsweg zahlen Rentenversicherung, Berufsgenossenschaft oder Integrationsamt nach der Kraftfahrzeughilfe-Verordnung: Zuschuss zum Fahrzeug bis 22.000 € (einkommensabhängig), behinderungsbedingte Zusatzausstattung in voller Höhe. Wichtig: immer vor dem Kauf beantragen.

Behindertenparkplatz und umgebautes Auto mit Rampe

Bahn, Bus und Flugzeug

Deutsche Bahn

Mobilitätsservice-Zentrale mindestens einen Tag vorher anmelden; mit Merkzeichen aG oder H und Wertmarke fahren Sie im Nahverkehr kostenfrei, mit „B“ ist eine Begleitperson frei.

Nahverkehr in Brandenburg

Cottbusverkehr, ViP Potsdam und die meisten Regionalbusse haben Rampen und Niederflur. Fahrdienste gibt es über Landkreise und Sozialämter.

Fliegen

Bis 48 Stunden vorher Assistenz anmelden, Rollstuhl bis zum Flugzeug nutzen, Sitzkissen mit ins Handgepäck. Akkus des Elektrorollstuhls vorher mit der Airline klären.

Urlaub: Meine Checkliste

Wichtig zu wissen

Ich teile Erfahrungen – keine ärztlichen, therapeutischen oder rechtlichen Empfehlungen. Bei medizinischen Fragen sprechen Sie bitte mit Ihrem Behandlungsteam, bei rechtlichen Fragen mit einer Beratungsstelle, dem VdK oder dem SoVD.

Fragen dazu? Schreiben Sie mir.

Kostenfrei, persönlich und ohne Verkaufsabsicht. Ich antworte in der Regel innerhalb von 1–2 Tagen – aus Cottbus für ganz Brandenburg und darüber hinaus.

Hinweis: Erfahrungsaustausch – keine medizinische, therapeutische oder rechtliche Beratung. Details im Haftungsausschluss.